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DOG STORIES
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SEITE 2
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MAX Ich lebe schon seit dem Jahre 2000 im Tierheim des DRCS. Ich wurde mit etwa 3 Monaten von mitleidigen Touristen zum Haus von Brigitte und Werner gebracht. Ich hatte nicht nur meine Mutter verloren, sondern auch mein Fell. Es kratzte und juckte ganz fürchterlich und Hunger hatte ich auch immer. Oft wurde ich weggejagt, weil sie Angst hatten sich bei mir mit irgendeiner Krankheit anzustecken. Es war einen harte Zeit für mich. Damit war es aber schlagartig vorbei, als ich zum Haus in Chaweng gebracht wurde. Ich bekam sofort eine leckere Reismalzeit und Trockenfutter stand in beliebiger Menge immer zur Verfügung. Ich war im Hundeparadies! Na nicht ganz. Ich wurde jede Woche von einem Helfer mit einer übel riechenden Flüssigkeit besprüht - das fand ich nicht so toll. Allerdings hörte der widerliche Juckreiz nach der ersten Behandlung schon auf und nach kurzer Zeit begannen meine Haare wieder zu sprießen. Als ich zum Haus von Brigitte kam gab es noch keine Mauer um das Haus und wir konnten uns alle auf der Terrasse vergnügen. Es gab zu dieser Zeit noch nicht viele Hunde am Haus und Katzen gab es gar keine! Nach einer Weile wurde ein Zaun um das Haus errichtet und mit der großen Freiheit und den Spaziergängen zum Markt sollte es eigentlich vorbei sein. Aber da ich ein überaus freiheitsliebender Hund bin, war ich mit dieser Lösung überhaupt nicht einverstanden. Ich schlüpfte bei jeder Gelegenheit durch das Tor und trieb mich auf dem großen Vorplatze rum. Da ich ein superfreundlicher Hund bin, bekam ich sogar ab und zu ein paar Leckerbissen von den Thais, die dort vorbeikamen. Natürlich wurde ich weiterhin vom DRCS bestens mit Futter versorgt und nach etwa 2 Jahren wurde sogar eine Hütte außerhalb des Grundstückes direkt neben dem Eingangstor für mich gebaut. Ich bin garantiert immer der erste, der Besucher in Chaweng begrüßt! Vielleicht lernen wir uns ja mal kennen - ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir ein Brötchen mitbringen würdet. Die liebe ich über alles!
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ET (weiblich)
Ich habe bei einer
thailändischen Familie gelebt, und obwohl sie mich fütterten, sind sie nicht
mit mir zum Tierarzt gegangen, als ich mein Fell verlor. Ich wurde ins
Tierheim gebracht, weil meine Besitzer meinten, ich soll sterilisiert
werden. Brigitte wurde sehr böse, als sie mich sah. Ich habe sofort
Medikamente bekommen, und Brigitte hat versprochen, dass meine Haare
innerhalb von zwei Monaten oder so wieder nachwachsen – vielleicht nicht
alle, aber sehr viele. Wenn es mir besser geht, wird es meinen Eigentümern
nur dann erlaubt, mich zurück zu bekommen, wenn sie versprechen, sich in
Zukunft um mich zu kümmern. Aber Brigitte hat ihre Zweifel und glaubt, dass
ich für immer bleiben werde (ich bin jetzt ungefähr acht Jahre alt). ET ist nach den sie viele Jahre bei uns gelebt hat nach langer schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen. Wir sind sehr traurig und vermissen sie sehr. Während meiner Zeit im Tierheim hat Carita aus Helsinki für mich gesorgt. Vielen Dank.
12 Wochen später
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CHAWENG Ich war knapp 3 Monate alt, hatte kaum noch Fell, dafür aber viele Wunden. Ich war fiebrig und hatte eine schlimme eitrige Infektion im Hinterlauf. Futter bekam ich von den Touristen auch nicht mehr, weil ich so schrecklich krank aussah. Deshalb bin ich fast verhungert und verdurstet und war sooo alleine. Dann traf ich aber an der Chaweng-Beach Jutta und Stephan. Außerdem waren noch Susi und Ernst sowie Hilde und Gerd dort. Alle haben mich bemitleidet und wollten mir irgendwie helfen. Sie dachten, ich würde nicht mehr lange leben und wollten mein Leiden verkürzen. Dafür suchten sie einen Tierarzt und fanden das DRCS. Brigitte klärte sie auf, dass ich "nur" Räude hätte, und die ist leicht heilbar. Also wurde ich gefüttert, geimpft, gewaschen und bekam ein Körbchen zum Schlafen. Nach zwei Tagen brach meine Infektion am Bein voll durch, und ich musste operiert werden. Eine schlimme Zeit. Jutta und Stephan hatten sich mittlerweile in mich verliebt und so sollte ich mit nach Deutschland fliegen. Es gab jedoch einige Schwierigkeiten, denn Thai Airways verlangte, dass ich drei Tage vor Abflug in Bangkok einem Veterinär vorgestellt werden sollte. Also flogen Jutta und Stephan mit mir nach Bangkok und stellten mich dem Veterinär vor. Wir haben die Papiere dann auch bekommen, aber kein Mensch bei Thai Airways wollte diese anschließend sehen. Nur meinen Impfpass musste ich vorzeigen, und den hatte ich ja schon die ganze Zeit. So eine Gemeinheit, denn der Extraflug nach Bangkok war teuer und nervenaufreibend! Aber was bedeutet Geld gegen ein Hundeleben. Ich bin inzwischen 7 Monate alt und kerngesund, wohne in der Nähe von Frankfurt und belle perfekt deutsch. Ich habe bereits Susi und Ernst in München und auch Hilde und Gerd in Köln besucht. Ich fühle mich in Deutschland "pudelwohl". Meinen Artgenossen auf Koh Samui wünsche ich aus tiefstem Hundeherzen eine Begegnung mit den Tierfreunden vom DRCS, damit auch ihnen geholfen werden kann.
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SAU (weiblich)
Mein Besitzer hat mich nach einem Unfall ins DRCS gebracht, und mein rechtes Hinterbein musste amputiert werden. Nach der Operation hat mich mein Besitzer wieder abgeholt. Aber nach einer Weile musste ich wieder zu Brigitte, da ich eine Wunde hatte und außerdem unter einem Hautpilz litt. Daraufhin wollte mich mein Besitzer dann nicht mehr haben und hat mich einfach dort gelassen. Aber mir gefällt es hier sehr gut, da ich auch oft im Haus sein darf und das beste Futter esse. Ich streite oft mit Blindi um den Korb und verliere leider immer! Blindi (siehe S. 6) ist blind (wie der Name schon sagt) aber ist trotzdem recht treffsicher, wenn sie um sich beißt. Nachdem sich Sau so gut erholt hat, erwischte sie eine Lungenenzündung und ist leider verstorben. Der Arzt hat sein Bestes gegeben um Sau noch zu helfen, aber sie war am Ende einfach nicht stark genug. Wir vermissen sie alle sehr. Während der Zeit im DRCS haben Keum und Renate für Sau gesorgt. Herzlichen Dank!
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NÜNG Nachdem ich meine Mutter verloren hatte, irrte ich an der Chaweng-Beach auf und ab. Ich rannte jedem Menschen hinterher, der nett zu mir war. Aber ich war noch sehr jung, etwa 3 Monate alt, und so konnte ich noch nicht alleine für mich sorgen, wie es die großen Hunde tun. Ich wurde sehr krank und konnte mich vor Schwäche nicht mehr auf den Pfoten halten. In diesem Zustand fanden mich Touristen am Strand vor dem Montien House. Sie brachten mich zu Brigitte vom DRCS, die dort wohnte. Ich hatte großes Glück, denn das Dog Rescue Center wurde gerade eröffnet und so wurde ich der erste Patient in der neuen Tierklinik. Dr. Somsak gab mir Antibiotika, denn einen Abszess hatte ich auch noch. Mein Brechdurchfall und die Räude wurden fachgerecht behandelt. Es gab leckere Dogmilk und natürlich auch viel zu fressen. Nach einer Woche war ich kräftig genug, um die Klinik verlassen zu können. Ich bekam den Namen "Nüng", das heißt in Thailand "eins", weil ich der erste stationäre Patient in der Klinik war! Ich hatte auch weiterhin Glück, denn ich durfte im Montien House bleiben. Ein Montien-Hund zu sein ist auf Koh Samui etwas ganz Besonderes, denn die Besitzerin sorgt seit Jahren dafür, dass alle ihre 8 bis 10 Hunde jeden Tag gefüttert und bei Bedarf medizinisch betreut werden.
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SNOOSE Ich bin Snoose und ungefähr ein halbes Jahr alt. Abgemagert, ohne Fell, die Haut verkrustet und mit großen Wunden auf dem Kopf lag ich unter einem Liegestuhl am Strand vor der Buri-Bungalowanlage an der Chaweng Beach. In diesem Zustand fanden mich Shenja und Pierre. In meinen Augen sahen die Beiden meine wirkliche Qual, den Schmerz und die Angst, die ich bisher erleiden musste. Ihr Mitleid war zu groß, um mich zu ignorieren, was so viele Andere schon taten. Zunächst fütterten sie mich nur jeden Abend und versorgten meine Wunden. Aber nach kurzer Zeit schon nahmen sie mich mit in ihren Bungalow und beschlossen, mich nicht einem ungewissen Schicksal in Thailand zu überlassen. Mit Hilfe des DRCS wurde dann auch die Räude behandelt. Ich wurde mit Amitrax gewaschen, was nicht besonders angenehm war, aber wie man links sieht, hat es geholfen. Dann bekam ich noch einen ordnungsgemäßen Impfpass, Vitamin- und Wurmpillen. Pierre raste mit dem Motorrad um die Insel, um einen geeigneten Transportkäfig für mich aufzutreiben - und ab ging es nach Deutschland. Jetzt habe ich ein Heim in Berlin und lebe glücklich mit meinen neuen Gefährten Olli und Nelli, zwei netten Hunden, zusammen. Shenja und Pierre haben es nicht bereut, mich gerettet zu haben.
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LAILA Ich bin Laila, ca. 2,5 Jahre alt und eine teure Dobermannhündin. Ich sollte viele reinrassige Nachkommen haben. Da meine ersten Schwangerschaften jedoch in Fehlgeburten endeten, verlor mein ursprüngliches Herrchen das Interesse an mir. Ich musste vom Müll leben. Dabei verletzte ich mir die rechte Hinterpfote schwer. Da ich kein robuster Mischling bin, wurde ich sehr magenkrank und verlor mein ganzes Fell. Ich hatte mich schon fast aufgegeben und wollte nur noch sterben, als Danny vom DRCS sich meiner annahm. Heute, wenige Monate später, bin ich eine fast gesunde Hündin. Wenn ich kräftig genug für eine Operation bin, soll ich kastriert werden. Außerdem muss wohl eine meiner Zehen amputiert werden. Nachdem ich wieder eine schöne Hündin war, habe ich natürlich wieder ein zu Hause gefunden.
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LITTLE GUY
Ich wollte mich erst nicht einfangen lassen, nachdem ich am Tempel ausgesetzt worden war. Aber Danny hat mich überlistet und dann doch gefangen. Ich hatte große Angst vor ihr, denn ich wusste ja nicht, dass sie mir helfen wollte. Aber was konnte mir schon passieren? Schlimmer konnte es kaum werden... Ich hatte mein ganzes schönes Fell verloren, Durchfall und war entsetzlich mager. Danny brachte mich zu Frau Khun Wan Nie, einer sehr netten Thailänderin, die sich in Bophut um viele herrenlose Hunde kümmert. Dort sollte ich eigentlich nur vier Wochen bleiben, aber nach dieser Zeit wollte sie mich nicht mehr hergeben. Ich bin inzwischen wieder ein wunderschöner Pudel und habe den Namen Little Guy bekommen.
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SCARFACE Ich lebe seit ein paar Jahren auf dem Laem Din Markt von Chaweng. Bisher konnte ich immer recht gut für mich alleine sorgen. Aber nach einer Beißerei wurde aus einer kleinen Verletzung durch die Fliegen, die ihre Eier sofort darin ablegten, schnell eine riesengroße Wunde. Noch vor ein paar Monaten hätte ich in diesem Zustand keine Überlebenschance gehabt. Die Maden hätten mich bei lebendigem Leib aufgefressen. Aber seit der Gründung des DRCS gibt es für uns Straßenhunde ja bei Verletzung oder Krankheit wieder Hoffnung. Ich wurde in die Klinik gebracht und von Dr. Somsak betäubt. Die Wunde wurde gesäubert, und Maden in allen Entwicklungsstadien mussten ihr Leben lassen. Da ich mich immer in der gleichen Gegend aufhalte und daher leicht zu finden bin, konnte ich dort am Anfang täglich und später zweimal in der Woche behandelt werden. Nachdem es mir eigentlich schon wieder recht gut ging, wollte ich mal sehen, was so am Strand los ist. Leider gab es dort schon sehr viele Hunde, die auf keinen Fall bereit waren, ihren Platz mit mir zu teilen. So kehrte ich mit einigen Bisswunden und lahmer Vorderpfote an meinen alten Platz auf dem Markt zurück. Dort hatte ich nach ein paar Tagen auch noch einen Autounfall, bei dem ich fast skalpiert worden wäre. Seitdem bin ich viel ruhiger geworden und freue mich über die Betreuung durch die Tierfreunde vom DRCS. Ich bin jetzt seit ca. 4 Monaten in regelmäßiger Behandlung und bald wieder vollkommen o.k.
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MAC
(männlich) Ich lebe schon seit dem Jahre 2000 im Tierheim des DRCS. Ich wurde mit etwa 3 Monaten von mitleidigen Touristen zum Haus von Brigitte und Werner gebracht. Ich hatte nicht nur meine Mutter verloren, sondern auch mein Fell. Es kratzte und juckte ganz fürchterlich und Hunger hatte ich auch immer. Oft wurde ich weggejagt, weil sie Angst hatten sich bei mir mit irgendeiner Krankheit anzustecken. Es war einen harte Zeit für mich. Damit war es aber schlagartig vorbei, als ich zum Haus in Chaweng gebracht wurde. Ich bekam sofort eine leckere Reismalzeit und Trockenfutter stand in beliebiger Menge immer zur Verfügung. Ich war im Hundeparadies! Na nicht ganz. Ich wurde jede Woche von einem Helfer mit einer übel riechenden Flüssigkeit besprüht - das fand ich nicht so toll. Allerdings hörte der widerliche Juckreiz nach der ersten Behandlung schon auf und nach kurzer Zeit begannen meine Haare wieder zu sprießen. Als ich zum Haus von Brigitte kam gab es noch keine Mauer um das Haus und wir konnten uns alle auf der Terrasse vergnügen. Es gab zu dieser Zeit noch nicht viele Hunde am Haus und Katzen gab es gar keine! Schade, ich bin ein guter Jäger! Nach einer Weile wurde eine Mauer um das Haus errichtet und mit der großen Freiheit und den Spaziergängen zum Markt war es vorbei. Aber es kam noch schlimmer! Am 15. November 2002 war das erste Gehege im Tierheim in Bahn Taling Ngam fertig und ich wurde mit vielen meiner Hundefreunde dorthin gebracht. Wir haben dort viel Auslauf - aber leider kommen dort nicht so viele Besucher hin. Ich liebe Streicheleinheiten! Mac ist nach vielen glücklichen Jahren im Tierheim aus unerklährlichen Gründen gestorben.
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DÄNG
Als ich etwa 3 Monate alt war, hat mich ein dummer Bauarbeiter mit roter Ölfarbe bestrichen - ohne zu begreifen, dass er mich damit fast umgebracht hätte. Ich wurde von Tierfreunden ins DRCS gebracht und bekam dort von Dr. Somsak Medikamente verordnet. Da die Farbe bereits getrocknet war, konnte sie mit keinem Lösungsmittel entfernt werden. Ich hatte tagelang damit zu tun, mir das farbverkrustete Fell auszureißen. Das war sehr schmerzhaft! Aber ich habe keine Ruhe gegeben, bis auch der letzte Farbrest ausgerissen und mein Rücken vollkommen nackt war. Mein Fell ist inzwischen wieder sehr schön nachgewachsen, und ich habe mich zu einem prächtigem Kater entwickelt. Ich lebe im Haus von Brigitte mit zwei anderen Katzen zusammen und hoffe, dass die vielen Hunde rund ums Haus bald ein Tierheim bekommen, damit meine gelegentlichen Ausflüge nach "draußen" etwas stressfreier werden. Eigentlich müsste ich ja Dam (schwarz auf Thai) heißen, aber wegen der roten Farbe hat man mich Däng (rot auf Thai) genannt. Ich lebe jetzt auf eigenen Pfoten, in sichtweite des Tierheimes. Mir war die Katzenmeute im DRCS zuviel.
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TOM Viele Tierfreunde haben meinetwegen im DRCS angerufen und Bescheid gegeben, dass sie einen Hund in der Gegend des Reggae-Pub gesehen haben, der unbedingt Hilfe braucht. Aber ich wusste ja nicht, dass sie mir helfen wollten und rannte jedes Mal so schnell ich konnte weg, wenn sich mir jemand nähern wollte. Ich bettelte ja schon lange nicht mehr bei den Menschen, sondern lebte nur noch vom Müll. Mein ganzer Körper war dreckverkrustet, und ich hatte einen Tumor im Nacken. Dass ich bis zum Skelett abgemagert und völlig haarlos war, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Aber dann hat mich Monica, die in der Gegend des Reggie-Pubs eine kleine Bar hat, eines Abends kurz entschlossen - und für mich völlig überraschend - auf den Arm genommen und direkt zu Brigitte gebracht. Brigitte legte mich in einen Korb und gab mir leckeres Futter. Sie hatte große Bedenken, ob ich wohl die Nacht überleben würde. Aber ich bin zäh, und nach 8 medizinischen Wäschen war die Dreckkruste weg. Dr. Somsak hat mir Medikamente verordnet, die mir gut geholfen haben. Nach 2 Monaten war ich stark genug für die Tumortherapie, und heute bin ich zwar immer noch recht dünn, aber mein Fell sieht wunderschön aus, und ich fühle mich sehr wohl im DRCS. Einen Paten habe ich glücklicherweise auch schon gefunden und das Vertrauen zu den Menschen zurück gewonnen. Ich bin ein ganz lieber und zutraulicher Hund geworden.
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FISCHERHUNDE Ich (Pui Fai) lebte glücklich mit 4 anderen Hunden (Dop, Gai, Dang und Dschai Dan) bei sehr netten Tierfreunden aus Deutschland am nördlichsten Ende von Lamai. Nach etwa einem halben Jahr packten sie jedoch völlig überraschend alle Sachen zusammen und reisten ab. Das Haus wurde verschlossen, und wir fünf Hunde standen plötzlich alleine da. Walter, der ganz in der Nähe wohnt, wusste zunächst auch keinen Rat, denn das Hundehaus war mit 50 Hunden zu dieser Zeit schon völlig überfüllt, und wir waren alle gesund. Im Hundehaus konnten wirklich nur noch schwerst verletzte Tiere Aufnahme finden. Also Endstation Tempel? Oder warten und verhungern? Ganz in der Nähe wohnte ein alter Fischer, der zwar sehr arm ist, aber immer freundlich zu uns war. Walter hat mit ihm gesprochen, und wir durften bei ihm bleiben. Wir wurden alle kastriert, geimpft und entwurmt. Das DRCS hat einen riesengroßen Kochtopf für uns gekauft und beliefert den Fischer regelmäßig mit Reis und Trockenfutter beliefert. Walter sieht fast jeden Tag nach uns. Der alte Mann liebt uns sehr, und wir gehen viel mit ihm spazieren. Wir sind die ersten Hunde, für die das DRCS eine Pflegestelle gefunden hat. Inzwischen haben wir alle Paten gefunden, die dafür sorgen, dass unsere Näpfe immer mit leckerer Fischbrühe, Reis und Trockenfutter gefüllt sind...
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NATHON
Ich bin etwa 8 bis 10 Jahre alt und lebte mein ganzes Leben auf der Strasse in Nathon, der Hauptstadt von Koh Samui. Eine alte Frau gab mir täglich etwas Reis, und ich durfte mich in der Nähe ihres Hauses aufhalten. Sie war sehr froh, als mich die Helfer von DRCS abholten und wünschte mir alles Gute, denn im Laufe der Jahre war ich durch die schlechte Ernährung sehr dünn und räudig geworden. Deshalb suche ich jetzt einen Paten für die paar Jahre, die mir noch bleiben. Als ich zum DRCS kam, hatte ich große Angst vor den vielen anderen Hunden, aber die waren ganz freundlich zu mir, denn sie haben sofort gemerkt, dass ich mit meiner Kraft total am Ende war. Ich fühle mich sehr wohl hier und bin ganz lieber und ruhiger Hund. Nach drei Monaten Pflege im DRCS habe ich wieder wunderschönes Fell bekommen. Ich sehe jetzt aus wie ein Teddybär und habe glücklicherweise auch schon einen Paten gefunden. Nathon hat viele glückliche Jahre im Tierheim in Chaweng verbracht, bis er vor kurzem friedlich einschlief.
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PUCKY Ich wurde in jämmerlichen Zustand auf der Straße gefunden und hatte das große Glück ins DRCS gebracht zu werden. Nachdem ich ca. 3 Jahre im Tierheim war, hatte ich das große Glück, dass ein älteres Pärchen aus England sich in mich verliebt hat. Ich lebe jetzt schon seit mindestens 3 Jahren glücklich mit den beiden zusammen. Leider muss ich 2 Mal im Jahr noch ins Tierheim, da sie in England ihre Kinder besuchen gehen. Ich habe jedes Mal Angst, dass sie mich nicht wieder abholen, aber die Freude ist immer um so größer, wenn ich sie dann wieder sehe.
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KRUSTY
Ich bin 5 Jahre alt und lebte an der Strasse von Nathon nach Maeman. Hinter Nathon kurz bevor es den Berg hochgeht. Viele von Euch haben mich dort bestimmt schon gesehen. Ich stand dort immer und hoffte, dass mir irgend jemand Futter zuwarf. Was leider viel zu selten geschah. Olivia und Brigitte vom DRCS haben mich auch oft gesehen und beschlossen, dass mein Elend ein Ende haben muss. Es stehen dort 3 Bretterhütten an der Strasse, aber keiner der Thais kümmerte sich um mich. Ich wurde von vorbeifahrenden mitleidigen Tierfreunden gefüttert. Das reichte natürlich nicht aus und so verlor ich fast mein ganzes Fell. Am ganzen Körper habe ich eine schlimme Pilzinfektion. Meine Pfoten waren durch die Krankheit schon sehr stark angeschwollen. Dr. Somsak meint, dass ich großes Glück habe, denn eine so schlimme Pizinfektion führt zur Erblindung, wenn die Augen befallen werden. Aber ich bin ja jetzt im DRCS und bekomme Unmengen von Medikamenten und natürlich bestes Futter. Ich bin der größte Hund hier und da ich sehr relaxt bin durch die Beruhigungsmittel gibt es keine Probleme mit den anderen Hunden. Ich greife keinen an und wenn ich aufstehe sind die andern Hunde tief beeindruckt, wie groß ich bin und bellen mich nur an. Ich lege mich dann wieder hin und mache gar nichts. Ich bin aber auch sehr schwach und dünn und bin zufrieden, dass ich nicht mehr an der Strasse stehen muss. Wie man auf den beiden unteren Bildern sehen kann, sehe ich inzwischen schon wieder viel besser aus!
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NEW STAR (weiblich) Einige Touristen beschlossen, Brigitte zu helfen, indem sie Hunde zur Kastration in Chaweng Noi (wo ich lebte) einfingen. Ich wurde aufgegriffen, war aber zu dünn und räudig, um operiert zu werden. Ich war sicher aufgehoben hier in Chaweng, während meine Freunde 'operiert' wurden. An dem Tag, als sie an den Strand zurückgebracht wurden, waren die Welpen (die zu jung für die Operation waren) von jemandem vergiftet worden. Die ansässigen Hotelmanager behaupteten wieder, dass die Touristen die Hunde in Chaweng Nio vergiftet hätten. Jedenfalls bin ich sicher hier und habe die Aufgabe, alle Besucher des Tierheims zu begrüßen. Ich tue dies, indem ich quer auf der obersten Stufe vor der Eingangstuer liege, und sie über mich drübersteigen müssen. Ich schlecke dann ihre Fußknöchel beim Vorbeigehen ab!
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SUAI (weiblich) Ich bin schon sehr lange im DRCS, und da ich sehr schwach und fast nackt war, habe ich in der großen Meute am Haus von Brigitte kaum eine Chance gehabt. Jetzt lebe ich seit Monaten auf der Terrasse und im "Garten" bei den Pflegefällen und fühle mich dort sehr wohl. Mein Fell ist immer noch nicht perfekt, weil ich eine Pilzinfektion habe, und es sehr lange dauert, diese Krankheit richtig auszuheilen. Aber ich bin inzwischen richtig fett geworden und sehr lieb und dankbar hier zu sein. SUAI bedeutet schön auf Thai. Irgendwann werde ich sicher auch suai sein! Leider wurde Suai von einer Schlange gebissen und weilt nicht mehr unter uns. Zu Lebzeiten hatten Tatjana und Yuri die Patenschaft für sie.
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SNAPY (weiblich) Ich lebte im Pinnacle Resort in Maenam. Ich fand es da eigentlich nicht schlecht, aber die Leute dort mochten mich nicht. Sie haben mich getreten und herumgeschubst. Eines Tages kam Antje, eine Touristin aus Deutschland und hat sich in mich verliebt. Sie hat Brigitte angerufen und sie gebeten, mich aufzunehmen, da ich im Pinnacle Resort keine Zukunft hatte. Brigitte fand mich natürlich auch auf den ersten Blick ganz süß und jetzt renne ich mit einigen anderen Hunden vor der Küche des Tierheims in Ban Taling Ngam herum. Ich bin nicht der einzige Welpe hier, es gibt noch viele in meiner Größe, mit denen ich den ganzen Tag spielen kann. Vielleicht habe ich ja Glück und Antje holt mich später sogar nach Deutschland!
Leider war SNAPI nicht stark genug und konnte ihren Flug in eine bessere Zukunft nie antreten. Sie ist an einer Infektion gestorben. Antje hatte sich schon sehr auf Snapi gefreut und ist sehr traurig. Leider sterben bei uns immer noch viele Welpen. Wahrscheinlich sind zu viele kranke Hunde zu dicht zusammen und Krankheitserreger können sich da sehr leicht ausbreiten . |
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MIKE
(male) Petra (my favourite volunteer) arrived one day wanting to carry out a census of all us dogs. What followed thereafter was a great game of ‘Catch me if you can’! Petra ran around the compound trying to catch each dog to take its photo. All of us dogs let her get quite near us before we ran away in the opposite direction. What fun we had that day! As the day went on, Petra’s face got redder and redder. However, in the end, we let her take each of our photos and now here I am. Nobody knows how I got here or when I got here but here I am and here I will stay unless someone on the island or somewhere wants to give me a home. I have very big luck because I was chosen from Anna from the Animal Protection Network in Sweden. (www.animalprotection.se). to fly to Sweden. She saw me on the homepage und decide to take me to Sweden, so I could have a better live. The organization paid the fly for me and now I live very happy in Sweden. I love my new home very much!
You can see a couple of photos of (Swedish) Mike in his new house. He has
been rehomed by a 65 year old lady who lives in a large house with a large
garden. She loves Mike very much and he is always with her. He lives on a
diet of chicken, rice and vegetables. Subsequently he has put on some weight
but has also gained some nice muscles. He is a very happy and playful dog
and loves his long walks in the forest and the company of his new female
friend! (Thank heavens he was neutered while on Koh Samui!)
Iayanna from the United States looked after Mike as he was in the shelter. Thank you very much.
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Weitere Hundegeschichten findet ihr auf Seite 1 und auf Seite 3 und auf Seite 4 und auf Seite 5 der Dogstories Noch mehr Hunde Geschichten findet ihr unter Patenhunde
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