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Die Geschichte von FELIX
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Hallo, das ist Felix (der Glückliche), vorher Schock die (viel
Glück)... seit 2003 bei uns Als
er im März zu uns kam war er mit Zecken übersät, hatte ziemlich
starke Räude und war fast nackt. Er hat sehr gefroren und deshalb
meistens auf einem Sessel oder Sofa in Decken gekuschelt gelegen.
Geschlafen hat er nachts immer unter unserer
großen gemeinsamen Bettdecke, zwischen uns liegend. Felix ist ein
suuuper cleverer Hund, lernt sehr schnell - das, was ER für wichtig
hält Als
es ihm nach ca. 3 Monaten besser ging, bin ich mit ihm zur
Hundeschule, um ihm seinen
"Abhau-Trieb" abzugewöhnen. Die Unterrichtsstunden strengten ihn
ziemlich an und er hat hinterher immer k.o. in seinem
Körbchen gelegen. Nach ca. drei Wochen
Hundeschule (je Woche 1 x) hat er auf einmal angefangen
wieder abzubauen. Er war lustlos, wollte nicht mit unserem zweiten
Hund, ein ACC Weisser Schäferhund - er heißt Barry - spielen und hat
wenig gefressen. Ich hatte das auf das
Hundetraining geschoben aber nach ca. 4 Tagen (eines Sonntag nachts,
was auch sonst!?!?) hat er dann
urplötzlich Blut erbrochen. Ich bin dann gleich mit ihm in die
Tierklinik gefahren... Röntgen, Ultraschall, Bluttest... dabei
kam dann raus, er hat keinerlei rote
Blutkörperchen mehr. Die Ärzte in der Klinik haben mir nicht viel
Hoffnung gemacht dass er überlebt, wollten ihn einschläfern. Aber
als ich ihn da so liegen sah, habe ich daran gedacht, wie schlecht
es ihm auf Samui ging und welche
Strapazen er schon durchgemacht hatte und das er der einzige
Überlebende aus seinem Wurf war. Dann war ich mir sicher "der Kleine
hat soviel Lebenswille, der schafft das" und
hab es abgelehnt ihn einzuschläfern und mich
entschlossen, zu versuchen ihm zu helfen.
Mein Lebensgefährte musste dann nachts noch sofort mit unserem Barry
in die Klinik zum Blutspenden für
Felix. So hatte er dann wenigstens wieder ein paar rote
Blutkörperchen. Hätten wir ihn nicht gehabt, würde Felix heute
vielleicht nicht mehr leben Nach
seiner Entlassung musste er noch weitere 5 Wochen Antibiotika etc.
nehmen und bis er wieder ganz der Alte
war, vergingen gut und gerne weitere 2 Monate. Diese Aktion hat mich
damals finanziell fast ruiniert und
musste mir bei meinen Freunden Geld erbetteln... doch ich
habe es keinen Tag bereut!!!! Das "Kuriose" an der Geschichte ist,
dass die Ehrlichien jederzeit wieder ausbrechen könnten. Sie nisten
sich nämlich im Rückenmark ein und bleiben dort, was dem Tier auch
weiter nicht schadet. Nur, bei Stress
brechen die Biester wieder aus, gelangen in die Blutbahn und
zerstören dort die roten
Blutkörperchen. Und so sehe ich halt zu, dass ich den kleinen Mann
nicht unnötigen Stresssituationen
aussetze. Da hat er wieder ganz schön Glück gehabt der Kleine...
keine Hundeschule mehr
Alles in Allem würde ich sagen... Felix ist
der anhänglichste, schmusigste und charmanteste Hund,
den ich je hatte. Und manchmal glaube ich sogar, er weiß, wie viel
Glück er gehabt hat, hierhergekommen zu sein, denn er lässt es
mich jeden Tag aufs Neue spüren, wie gerne er lebt! Und das
ist einfach das Schönste für mich!!!! In diesem Sinne... liebe Grüsse von Diana und Ihren Nasen P.S.
Falls Ihr Fragen habt wegen Reisekrankheiten oder sonst auch...
schreibt mich an!!!! Ich bin auf
diesem Gebiet mittlerweile fast Fachfrau
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Hier bin ich noch auf Samui.
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Last Update:28.01.2009 15:12:44 |